Stimmungsvolles Wohnzimmer - Mit der Farbe Grau einen Trend setzen

28. April 2017

Wenn sich die moderne Frau was in den Kopf setzt, dann muss es a) schnell umgesetzt werden und b) definitiv so gemacht werden, wie man es sich wünscht. Wiederrede Tabu. Pinterest, Instagram und Co. wurden schon in unzähligen Stunden durchforstet, sodass man mittlerweile ein genaues Bild hat, was und wie man etwas verändern möchte.

Und dann kommt der Tag, an dem du es deinem Partner erzählst. Die Ideen nur noch so raussprudeln und du voller Glücksgefühle und einem Lächeln davon berichtest, welche Änderungen durchgenommen werden sollen in den nächsten Tagen.


So ungefähr lief es ab, als ich meinem Freund erzählt habe, dass ich das Wohnzimmer verändern möchte, nämlich mit einem Farbton an der Wand. Es sollte ein Grau werde, ein stimmungsvolles, beruhigendes, angenehmes Grau. Ein Grau-Ton der nicht zu dunkel und nicht zu sehr an Asphalt erinnert. Es soll den Raum modern aussehen lassen aber dennoch nicht zu kühl wirken. 

Und an einem Wochenende traten wir die Herausforderung an. Der Farbeimer wurde gekauft, die alten Farbrollen aus dem Dachboden wieder hervorgehoben und die Motivation war 100 % da. Alles wurde abgeklebt, unser Laminat und das Sofa mit Schutzfolie umhüllt und die Malerkittel wurden ebenfalls angezogen (mein bequemes Maleroutfit war eine Leggins mit einem lockeren, leichten Oberteil). Und dann ging es auch schon los.


Man sah einen Farbklecks, dann einen Streifen und dann war ein Teil der Wand mit der grauen Farbe bedeckt. Vorerst sah es sehr dunkel aus, weshalb man sich nicht täuschen lassen darf. Den die nasse Farbe ist am Anfang immer dunkler als das Endergebnis. Anderes Beispiel: Nasse Haare! Erst durchs föhnen erkennt man das eigentliche, gewünschte Ergebnis.

Außerdem hatten wir ein wenig Sorge, dass wir das Klebeband nicht richtig an die Wand gebracht haben. Den wer kennt es nicht von den früheren Fernsehsendungen von z.B. Tina Witler, dass eigenständige Versuche der Laien ins völlige Versagen gescheitert ist. Und Sie das Wunder wieder verbringen musste. Nein, sowas sollte uns nicht passieren, weshalb wir das Klebeband schön angedrückt haben und Schritt für Schritt alles festgedrückt hatten. 




Und zum Fazit: Nun wo auch die Idee mit der Bilderleiste, den Bilderrahmen und die ausgedruckten Erinnerungen umgesetzt wurde, gefällt uns unser neues Wohnzimmer ausgesprochen gut. Es wirkt einladend, gemütlich und ist ein absoluter Hingucker! Da unsere Wand 4 m lang ist, haben wir drei Bilderleisten Stoß an Stoß an die Wand gebohrt, sodass es vom weiten aussieht, als ob es nur eine wäre. Viele Bekannte und Freunde sind auch darauf "reingefallen" und fragten, wo man so ein langes Stück Bilderleiste herbekommt.
Das schöne an solchen Bilderleisten ist, dass man variable mit der Größe und der Menge der Bilderrahmen am Ende ist. Einmalig muss man Löcher in die Wand bohren und die Leiste aufhängen. Danach ist man frei und hat keinen Ärger, dass weitere, unnötige Löcher die Wand gebohrt werden müssen.

Durch die verschieden großen Bilderrahmen kann man auch besondere Bilder in den Vordergrund stellen. Die kleinen zwischendurch geben dem Gesamtergebnis nochmal einen gewissen Flair. Vorerst haben wir uns unsere Lieblingsbilder ausdrucken lassen. In den folgenden Monaten und Jahren werden tolle Erinnerungsmomente bestimmt noch kommen, die nach und nach ausgetauscht werden sollen. Damit man seine ganz persönliche Wand von sich und seinen Liebsten hat. 


Wie gefällt es euch? Würdet ihr euch auch für Grau entscheiden? Welche Farben sind an euren Wänden vorhanden? 

Kommentare:

  1. Das sieht richtig toll aus! Und die Couch wirkt so einladend :)

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    1. Wir lieben dieses Sofa auch unglaublich dolle, so eine richtige Mummelcouch!

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